Wandertage in Landmannalaugar
Publiziert am | 14 August 2011 | Kommentare deaktiviert
Am Samschtig simmer also ächli diä Landschaft mit dene Rhyolitberge go erkunde und zwor hemmer am Morge mitere ca. 3 Stündige Wanderig agfange – das isch glaubs diä begehrtischti Route gsi, well es hett mega viel anderi Touris gha. Acho ufere sehr markante Berspitze mit 360-Grad Umsicht hemmer ghaltet und ich han druf pochet dass mir wartet bis d’Sunne hinder dä Wulche hervorchunt, damit diä Landschaft au so richtig afangt z’lüchte. Und tatsächlich min heimliche Wunsch isch in Erfüllig gange – so gsehnd diä Bärge würklich wiä es Gemälde us!
Als mir denn zunere Abzwigig vom Wanderweg cho sind hend mir üs müesse entscheide öb mir dä witeri Weg über noh meh Berggipfel wähled oder doch eher direkter zrugg zum Camping laufet? Diä Entscheidig isch nid liecht gfalle, vorallem well mir i dä Ferne sowas wiä Regefallwind gseh hend, doch würklich sicher simmer üs nid gsi ob es wirklich Räge isch (spöter hetts sich denn doch nid als Niederschlag usegstellt, doch uf das was es würklich gsi isch, chunnt mer als Schwiizer fascht nid – aber spöter meh dezuä). Aber mir sind denn uf Nummer sicher gange und hend dä chürzer Pfad gwählt.
Zrugg bim Zelt hend mir ūs Z’Mittag kochet. Am früehnere Obig hend mir denn nomol d’Wanderschueh gschnürrt und sind nomol uf ä Wanderig gange jetzt aber noch Norde zumene See. Doch jetzt langsam aber sicher hemmer usegfunde, was es sich mit dene komische Schleier am Himmel vom Morge uf sich gha het – es isch ganz eifach en Sandsturm gsi – und mir jetzt z’mittzt drin!
Doch au diä Wanderig hemmer erfolgrich bestrite, obwohl d’ Ussicht nümme so sehr ungetrüebt gsi isch wiä am Morge…
Ah jo was no z’erwähne sötti si, isch dass es äs Ziitli lang mega viel Lüüt gha het uf dem Camping – fascht wiä amene Volksfescht.
Nochere eher unruhige (Sandsturm und anderi Lüüt) und chalte Nacht simmer denn spot ufgstande well dä starchi Wind nüt bessers erahne loh hett bezüglich Sandsturm und so isch es denn au gsi – chalt, unglaublich sandig (im Muul und i dä Auge), schlechti Wiitsischt und mega windig. Also üsi Devise isch gsi; “Nume schnell weg vo do!”.
Das hemmer denn au gmacht und zwor so um diä Drü am Mittag simmer mitem Bus Richtig Reykjavik losgfahre und nochere 4 Stündige Fahrt hemmer denn es erschti mol d’Hauptstadt vo üsem Reiseland erblickt (han mi tatsächli echli gfreut a däm Ablick vo Zivilisation
).
So jetzt simmer imene Guesthouse (ich glaub Zeltet hemmer jetzt gnueg bi dene unglaublich widrige und schnell ändernde Witterigsverhältnis!) und planet jetzt nochli diä letschte drü Täg für ä Stadtbesichtigung.


